SAMMLUNG GOETZ

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U4 bis "Richard-Strauss-Straße". Ab "Richard-Strauss-Straße" mit Bus Nr. 188 (Richtung Unterföhring, Fichtenstrasse) bis Haltestelle "Bürgerpark Oberföhring".

Straßenbahn Nr. 16/18, Bus Nr. 54/154 bis "Herkomerplatz". Ab "Herkomerplatz" mit Bus Nr. 188 (Richtung Unterföhring, Fichtenstraße) bis Haltestelle "Bürgerpark Oberföhring".

Individuelle Fahrplanauskunft:
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/index.html

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Arte Povera. Arbeiten und Dokumente aus der Sammlung Goetz 1958 bis heute
1999 & 2000 | Sammlung Goetz

Teil 1: Arbeiten von 1958 bis 1972
23.07.–18.12.1999
Teil 2: Arbeiten von 1973 bis heute
24.01.–20.05.2000

Werke der Arte Povera bildeten den Auftakt der intensiven Sammlungstätigkeit von Ingvild Goetz und sind einer der Schwerpunkte der Sammlung. Die Ausstellung Arte Povera – Arbeiten und Dokumente aus der Sammlung Goetz 1958 bis heute zeigt, welche Aktualität und Bedeutung die Werke für die Gegenwart haben.

Ende der 1960er-Jahre begannen in Turin, Mailand und Rom junge italienische Künstler mit kunstfremden, vergänglichen und ärmlichen Materialien zu arbeiten. Der Begriff ‚Arte Povera’ geht auf den Kunstkritiker Germano Celant zurück, der diese Künstler 1967 in Genua in einer Gruppenausstellung unter dem Titel Arte Povera e IM Spazio vereinte. Die Sammlung Goetz besitzt eine der bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen dieser Kunstbewegung. Sie umfasst Arbeiten aus der Frühzeit, typische Werke- und Werkgruppen, zentrale Schlüsselwerke, sowie ein Archiv mit Fotografien und Dokumenten der Aktionen und Ausstellungen.

Als Galeristin hat Ingvild Goetz Künstler der Arte Povera bereits Mitte der 1970er-Jahre ausgestellt. „Mir gefiel die unkonventionelle Art dieser Künstler, ihre Kunst zu vermitteln. Außerdem waren sie ein europäischer Zeitgeist-Spiegel“, erklärt sie ihr Interesse an der Kunstrichtung. „Es gab schon vorher die Loslösung vom Tafelbild. Aber der richtige Bruch geschah mit der Arte Povera.“

Die zweiteilige Ausstellung Arte Povera im Ausstellungsgebäude der Sammlung Goetz ist das große Finale einer internationalen Tournee, die ihren Anfang 1997 im Neuen Museum Weserburg in Bremen nahm.

Giovanni Anselmo, Alighiero Boetti, Pier Paolo Calzolari, Luciano Fabro, Jannis Kounellis, Mario Merz, Giulio Paolini, Pino Pascali, Giuseppe Penone, Michelangelo Pistoletto, Emilio Prini, Gilberto Zorio

Weitere Stationen:

Neues Museum Weserburg, Bremen
22.06.–07.09.1997

Kunsthalle Nürnberg, Nürnberg
02.10.–07.12.1997

Kölnischer Kunstverein, Köln
14.02.–26.04.1998

Museum für moderne Kunst Stiftung Ludwig, Wien
19.06.–30.08.1998

Göteborgs Konsthall, Göteborg
19.09.–31.10.1998