SAMMLUNG GOETZ

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Rosemarie Trockel
27.05.–26.10.2002 | Sammlung Goetz

„Kunst, die Bildende Kunst, ist genauso eine Frage der Ästhetik wie sie eine Frage der Freiheit ist. Rosemarie Trockels Arbeit ist vor allem ein intensives Plädoyer für diese Freiheit.“
Ingvild Goetz

Bekannt wurde Rosemarie Trockel durch ihre Herdplatten- und Strickbilder. Durch die Wahl des Materials knüpft sie bewusst an die traditionelle Rolle der Frau im heimischen Umfeld an. Trockel strickt die Bilder nicht selbst, sondern lässt sie nach ihren Entwürfen von einem Strickcomputer fertigen. Oft werden politische Symbole, Markenartikel und Zeichen miteingewebt. Damit wirft sie Fragen zur gesellschaftspolitischen Stellung von Kunst und der Rolle der Künstlerin auf.

Das umfangreiche und vielschichtige Oeuvre von Rosemarie Trockel, zu dem neben Objekten, Bildern, Installationen und Videos auch ein großes zeichnerisches Werk gehört, bildet einen Schwerpunkt in der Sammlung Goetz. In der Einzelausstellung werden mehr als 80 Arbeiten aus den vergangenen 25 Jahren gezeigt. Die Präsentation und Auswahl der Werke entstand in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin.

Die jüngste und gerade zur Ausstellung fertiggestellte Arbeit ist der Videofilm Manus Spleen IV, 2002. Er gehört zu einem Zyklus von Kurzvideoprojektionen, in denen eine junge Frau mit dem Namen Manu im Zentrum steht. In Manus Spleen IV schlüpft sie in die Rolle der Mutter Courage. Als Nebendarstellerin tritt auch ein Double von Brigitte Bardot in Erscheinung. Mit der Schauspielerin und Stilikone der 1960er-Jahre hat sich Trockel in verschiedenen Werken auseinandergesetzt. Die Sammlung Goetz zeigt aus diesem Werkkomplex eine Vitrinenarbeit Ohne Titel, 1993, das Video Fan 1-6, 2000 und eine Reihe von Zeichnungen.

Rosemarie Trockel (geboren 1952 in Schwerte, D, lebt und arbeitet in Köln, D).