SAMMLUNG GOETZ

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Imagination Becomes Reality. Part I: Expanded Paint Tools
27.06.–24.09.2005 | Sammlung Goetz

Ein mehrteiliger Ausstellungszyklus zum Bildverständnis aktueller Kunst

„Malerei hat es immer gegeben – und von einer ‚Renaissance der Malerei‘ zu sprechen erscheint mir nicht logisch, da Künstler nie aufgehört haben, sich mit Malerei zu beschäftigen. Mich persönlich interessiert die Malerei in ihrer heutigen Vernetzung mit unterschiedlichen Medien. Mit dem Ausstellungszyklus „Imagination Becomes Reality“ möchte ich den Einfluss der Malerei auf alle anderen künstlerischen Bereiche sichtbar machen.“
Ingvild Goetz

Die Ausstellung Expanded Paint Tools mit Werken von Franz Ackermann, Mathilde ter Heijne, Tal R, Jörg Sasse und Thomas Scheibitz bildet den Auftakt des fünfteiligen Ausstellungszyklus Imagination Becomes Reality. Die Reihe spiegelt die fortwährende Auseinandersetzung der Sammlerin Ingvild Goetz mit der Malerei und zeigt, welche Rolle das Medium im Konzept ihrer Sammlung spielt. „Es ist interessant, dass viele Künstler das Medium Malerei in Skulptur, in Fotografie und in Video expandieren lassen, dass sie also auf anderen Oberflächen ‚malen’, während umgekehrt Maler nicht selten ihre Bilderwelt erst am Computer generieren, um sie anschließend auf die Leinwand zu übertragen“, erklärt Ingvild Goetz.

Franz Ackermann verbindet in seinen Mental-Maps individuelle Raum- und Zeiterfahrungen. Sie dienen als Ausgangspunkt für seine großformatigen Gemälde, wie z. B. Untitled (Evasion XIII – 5 Stars Tropical), 1997. Ähnlich wie eine Werkbank verwendet Tal R seine Leinwand in Princess, 2005, wenn er darauf Schicht um Schicht neue Bildwelten aus unterschiedlichen Materialien entstehen lässt. Thomas Scheibitz vereint in seinem Werk Malerei, Skulptur, Collage und Fotografie. Dabei greift er traditionelle Sujets wie Stillleben, Porträt und Landschaft auf, um sie auf ihre Aktualität zu befragen. Jörg Sasse gelangte von seinen fotografischen Stillleben zu computergenerierten Bildwelten. Mit seinen Werken, wie z. B. 8246, 2000, steht er beispielhaft für eine jüngere Künstlergeneration, die den Pinsel gegen die Computermaus eingetauscht hat. Die niederländische Künstlerin Mathilde ter Heijne ist erstmals im süddeutschen Raum mit vier Video– und Soundinstallationen im Base103 in der Sammlung Goetz zu Gast. Durch Computermanipulation lässt sie in ihrem Film The inivisible Hero, 2005, die Grenzen von Raum und Subjekt verschwimmen.

Vortrag von Jörg Sasse im Rahmen der Ausstellung Expanded Paint Tools:
Fotografie als bilderzeugendes Medium in Alltag und Kunst
21.09.2005 | Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium