SAMMLUNG GOETZ

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Andreas Slominski
25.05.–18.09.2010 | Sammlung Goetz

Das Schaffen des Künstlers Andreas Slominski zeichnet sich durch einen konzeptuellen Ansatz aus und umfasst bildnerische, skulpturale und performative Werke, die sich häufig auf Alltagsobjekte beziehen und diese in neue Kontexte stellen. Slominskis Kunst ist verführerisch. Sie führt den Betrachter in den Hinterhalt und hinterfragt fest gefahrene Wahrnehmung. Sie blendet und zwingt zu genauem Hinsehen.

International bekannt wurde Slominski zunächst durch Tierfallen, die seit Mitte der 1980er-Jahre Bestandteil seines Œuvres sind. So bilden die Werke Rattenfalle, 1998, Trap for Birds of Prey, 1999, und Vogelfalle, 2000, den Auftakt der Ausstellung. Die Falle als mechanisches Gerät wie auch als Metapher agiert mit der Kraft der Verlockung: Der ausgelegte Köder erzeugt einen Moment der Verblendung. Schnappt die Falle zu, ist man schlagartig einer Berührung ausgesetzt, einer körperlichen, emotionalen oder intellektuellen. Der Kontakt mit der Falle generiert einen hoch energetischen Moment menschlicher Gefühle. Die Falle verkörpert Macht, Täuschung und Gewalt sowie Schlauheit und Hinterlist. Der Künstler treibt ein Spiel mit bereits vorgegebenen Konnotationen, weshalb sich der Betrachter häufig ertappt und nicht selten als Opfer fühlt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil von Slominskis Werk sind Modelle von Mühlen. Slominski interessiert die vielschichtigen Funktionen der Mühlen, die sich dem Betrachter nicht immer in der ersten Assoziationsebene erschließen. Durch die Präsentation in Miniaturform ist die ursprüngliche Funktion der Mühle gebrochen.
In der Werkgruppe der sog. "Styroporbilder" vermischen sich die Gattungen Malerei und Skulptur zu einer Art ‚combine painting‘. Die Leichtigkeit des Materials steht in Kontrast zur Schwere der Verglasung und des Aluminiumrahmens. Die handgefertigten dreidimensionalen Objekte aus verschiedenen Kunststoffmaterialien, die in den reliefartigen Bildgrund eingefügt sind, können vom Künstler stets neu arrangiert werden.

Andreas Slominski (geboren 1959 in Meppen, DE) lebt und arbeitet in Hamburg.