SAMMLUNG GOETZ

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Team Museum

Katharina Vossenkuhl M.A.
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Larissa Michelberger M.A.
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Susanne Touw M.A.
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susanne.touw@sammlung-goetz.de

Leo Lencsés
Kurator
Bibliothek   mehr

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leo.lencses@sammlung-goetz.de
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Katharina Bitz M.A. (in Elternzeit)
Kunstvermittlung
Bildarchiv
Kuratorische Assistenz   mehr

Tel. +49 (0)89 9593969-53
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Annabel Weichel M.A.
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Kunstvermittlung
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Tel. +49 (0)89 9593969-52
annabel.weichel@sammlung-goetz.de
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Sara Moneta M.A.
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Melina Hennicker M.A.
Assistenz Abteilung Medienkunst   mehr

Tel. +49 (0)89 9593969-0
melina.hennicker@sammlung-goetz.de

Linus Jirdén
Haustechnik, Museums- und Ausstellungstechniker   mehr

Tel. +49 (0)89 9593969-43
linus.jirden@sammlung-goetz.de

Team Depot

Alexander Kammerhoff
Leitender Museums- und Ausstellungstechniker   mehr

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Fax: +49 (0)89 9593969-31
alexander.kammerhoff@sammlung-goetz.de

Gerhard Lehenberger
Museums- und Ausstellungstechniker   mehr

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gerhard.lehenberger@sammlung-goetz.de

Daniel Becker
Museums- und Ausstellungstechniker   mehr

Tel. +49 (0)89 9593969-20
Fax: +49 (0)89 9593969-31
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Marianne Parsch Dipl. Restauratorin
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Treffer
Yayoi Kusama: Walking Piece, 1966
24.10.2013–Ende Februar 2014 | Sammlung Goetz

Projektion auf die Außenwand des Sammlungsgebäudes

Die Dia-Installation Walking Piece, 1966, von Yayoi Kusama ist die älteste Medienarbeit in der Sammlung Goetz. Sie zeigt die japanische Künstlerin auf einem Spaziergang in New York abseits der großen Prachtstraßen. Bekleidet mit einem traditionellen Kimono und einem Schirm, der mit bunten Plastikblumen bestückt ist, wirkt Kusama fremd in der westlichen Metropole.

Yayoi Kusama wuchs in einem strengen traditionellen japanischen Elternhaus auf. Durch den familiären Druck entwickelte sie schon in jungen Jahren eine psychische Erkrankung. Diese äußerte sich in Halluzinationen von Punkten und Netzmustern, die sie überall in ihrer Umgebung wahrnahm. Die Grenzen zwischen Subjekt, Objekt und Umgebung schienen sich gleichsam aufzulösen. Kusama begab sich wegen ihrer Wahnvorstellungen in psychiatrische Behandlung, setzte aber gleichzeitig die neue Erfahrung der Entgrenzung in ihrer Kunst um. Die sogenannten „Polka Dots“, die sie auf Bilder, Möbel, Skulpturen und Wände malte, wurden so zu ihrem Markenzeichen.

Künstlerisch konnte Kusama bald Erfolge feiern. So wurden ihre Werke bereits 1955 auf der 18. Biennial im Brooklyn Museum ausgestellt. Um dem familiären Druck und der konservativen Kunstvorstellung in Japan zu entfliehen, entschied sich Kusama 1957 nach New York zu ziehen. Obwohl sie sich durch ihre Happenings und Performances bald in der internationalen Kunstszene etablierte, fühlte sie sich fremd in der Großstadtmetropole. Die aus 25 Einzelbildern bestehende Diaprojektion Walking Piece, die neun Jahre nach ihrem Umzug entstand, thematisiert das Gefühl von Heimatlosigkeit und Fremdheit.

Yayoi Kusama (geboren 1929 in Matsumoto, Nagano Prefecture, JP, lebt und arbeitet in Tokyo, JP).

Kurator: Karsten Löckemann