Diese Installationsaufnahme zeigt zwei Siebdrucke von Richard Prince an der linken, seitlichen Wand. Die Wand geradeaus ist mit einer großformatigen Malerei von Jonathan Lasker behangen, ebenso wie die Wand rechts daneben.
Sammlung Goetz

New York Painters

Malerei ist einer der Sammlungsschwerpunkte von Ingvild Goetz. Die zweite Ausstellung in ihrem Sammlungsgebäude ist der zweiten Generation der New York School gewidmet.

Mit Donald Baechler, Ross Bleckner, Peter Halley, Jonathan Lasker, Richard Prince, David Reed, Peter Schuyff, Philip Taaffe und Christopher Wool.

Die amerikanische Malerei hat sich in den 1980er Jahren über die wiederstreitenden Richtungen des Minimalismus und des Abstrakten Expressionismus hinweggesetzt und zu einer konzeptuellen Ausrichtung gefunden. Mit der Ausstellung New York Painters gibt die Sammlung Goetz mit neun künstlerischen Positionen einen breiten Überblick auf die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Medium in der amerikanischen Kunstmetropole. Gezeigt werden circa 30 großformatige Gemälde und mehr als 50 Papierarbeiten aus den 1980er Jahren sowie einige ganz aktuelle Bilder direkt aus den Ateliers.
„In den 1980er Jahren Amerikas, in denen wir immer wieder vernahmen, Kunst sei zur bloßen Ware verkommen, scheint für viele die Abstraktion ein indirektes und deshalb unmögliches Mittel zu sein, um von diesen dringenderen Umständen der Änderung zu sprechen“, erklärte Rainer Crone in seiner Einführung zur Ausstellung: „Wir verdanken es nun Ingvild Goetz, dass wir heute Abend in der Lage sind, einen solchen prägnanten und umfassenden Blick auf die abstrakte Malerei jenes Jahrzehnts zu werfen, auf eine Ansammlung von Bildern, die hinsichtlich ihrer Auslassungen als auch ihrer Einschlüsse bemerkenswert ist.“

Katalog/Publikation

New York Painters

76 Seiten, 7 Abb., Softcover
Deutsch/Englisch
1993, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 3-89322-603-6

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Vorschau

Cindy Sherman

| Sammlung Goetz /Schaufenster

Die Inszenierung weiblicher Rollenbilder in fotografischen Selbstporträts ist das zentrale Thema im Werk der amerikanischen Künstlerin Cindy Sherman. Dabei bezieht sie sich auf Stereotypen des kollektiven Bildgedächtnisses in einer medial geprägten Welt. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster konzentriert sich auf die Werke ihrer zwischen 1983 und 1994 entstandenen Fashion-Serie. Durch Shermans Leidenschaft für Kostümierung und Maskerade bietet die Welt der Mode ein weites Feld für ihre künstlerische Auseinandersetzung.

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