Dieses weitere Filmstill der Arbeit "Goshogaoka" von Sharon Lockhart zeigt die Frontalansicht zwei Basketballspieler(*innen), der eine in einem roten, der andere in einem blauen Trikot den gleichen Trick in gleicher Haltung ausführend in einer Schulturnhalle mit einer Theaterbühne samt zugezogenen Vorhang im Hintergrund.
Filmmuseum München

Sharon Lockhart: Filme

Sharon Lockhart erkundet die Grenzen von Fotografie und bewegtem Bild. Das Filmmuseum präsentiert eine Auswahl ihrer filmischen Arbeiten aus der Sammlung Goetz von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Die unmittelbare Erfahrung von Zeit ist einer der zentralen Aspekte in den Filmen von Sharon Lockhart. Mit der Kamera auf dem Stativ gibt sie einen festen Rahmen vor, in dem alltägliche Handlungen ablaufen. Inhaltlich wird sie geleitet von ihren ethnografischen Interessen. Viele ihrer Filme, wie zum Beispiel Teatro Amazonas entstehen in engem Zusammenhang mit ihren Fotografien.
Lockhart steht in der Tradition des strukturellen Films der 1960er und 1970er Jahre. Die Reihe im Filmmuseum vermittelt einen Einblick in den konzeptuellen Ansatz in ihrem Werk. Ihr neuester Film NO, der ein japanisches Ehepaar bei der Arbeit auf dem Feld in einem ruhigen Landschaftsbild festhält, hat dabei seine Europa-Premiere.

Vorschau

Cindy Sherman

| Sammlung Goetz /Schaufenster

Die Inszenierung weiblicher Rollenbilder in fotografischen Selbstporträts ist das zentrale Thema im Werk der amerikanischen Künstlerin Cindy Sherman. Dabei bezieht sie sich auf Stereotypen des kollektiven Bildgedächtnisses in einer medial geprägten Welt. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster konzentriert sich auf die Werke ihrer zwischen 1983 und 1994 entstandenen Fashion-Serie. Durch Shermans Leidenschaft für Kostümierung und Maskerade bietet die Welt der Mode ein weites Feld für ihre künstlerische Auseinandersetzung.

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