SAMMLUNG GOETZ

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U4 bis "Richard-Strauss-Straße". Ab "Richard-Strauss-Straße" mit Bus Nr. 188 (Richtung Unterföhring, Fichtenstrasse) bis Haltestelle "Bürgerpark Oberföhring".

Straßenbahn Nr. 16/18, Bus Nr. 54/154 bis "Herkomerplatz". Ab "Herkomerplatz" mit Bus Nr. 188 (Richtung Unterföhring, Fichtenstraße) bis Haltestelle "Bürgerpark Oberföhring".

Individuelle Fahrplanauskunft:
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Architektur und Kunst // Tour 10 // Media Art und öffentlicher Raum
Fr, 21. Oktober 2016, 16-18:30 Uhr | HFF, NS-DZ, HdK

Digital Art und Medienkunst bezeichnen das künstlerische Arbeiten mit Medien wie Film, Computer, Internet oder Smartphone. Diese zeitgenössischen Ausdrucksformen werden zu Trägern und Vermittlern verarbeitet, die sich mit dem revolutionären Wandel der öffentlichen Informationskultur unserer Zeit beschäftigen.
Die Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) liegt mitten im Kunstareal gegenüber der Alten Pinakothek und zählt zu den renommiertesten Filmhochschulen im deutschsprachigen Raum. Lea Becker, HFF-Studentin und Stipendiatin der Kirch Stiftung, erläutert uns ihr Dokumentarfilmprojekt „True Stories*München“, in dem Münchner Geschichten aus ihrem Leben erzählen. Die Berichte sind nicht nur im Internet zu finden, sondern werden auch als Projektionen auf die HFF, auf Bildschirmen im Nahverkehr oder als Poster in München gezeigt. Der 2011 fertiggestellte Bau von Peter Böhm spiegelt im massiven Sockelbereich den Werkstattcharakter der Vortrags- und Schnitträume wieder, die dahinter angeordnet sind. Die betonierte Sockelwand eignet sich hervorragend zur Projektion von MedienArt und wird als solches immer wieder von der HFF genutzt. Der Bau steht in Verbindung mit dem angrenzenden staatlichen Museum Ägyptische Kunst, dessen tief gelegener Eingang durch eine 17 m hohe freistehende Betonscheibe markiert wird.
Im Außenbereich des neuen NS-Dokumentationszentrums, das 2015 an Stelle des ehemaligen „braunen Hauses“ bzw. Parteizentrale der NSDAP seine Türen öffnete, entstand als „Kunst am Bau-Projekt“ die Medienarbeit „Brienner 45" der Brüder Benjamin und Emanuel Heisenberg zusammen mit Elisophie Eulenburg. Im Zentrum des Konzeptes stehen filmische Collagen, in denen Texte der NS-Zeit mit historischen und zeitgenössischen Bildern konfrontiert werden. Die Filmclips werden auf Monitoren gezeigt, die wie Mauerreste im Außenraum des Neubaus verstreut sind. Die Installation macht Passanten, Besucher und Anwohner auf die historische Bedeutung des Ortes aufmerksam, der durch den Bau von Georg Scheel Wetzel Architekten aus Berlin neu definiert wurde.
Am Ende der Führung treffen wir Susanne Touw, Kuratorin für Medienkunst der Sammlung Goetz, die uns die aktuelle Ausstellung „No Place Like Home“ im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst präsentiert. Dabei durchwandern wir die unterirdischen Kabinette des 1937 durch Paul Ludwig Troost entworfenen ersten Bau der NS Zeit, in denen 14 Medienarbeiten aus dem Sammlungsbestand installiert sind.

Treffpunkt: 21. Oktober 2016, 16:00 Uhr, im Foyer der Hochschule für Fernsehen und Film,
Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München
Ende der Tour: 18:30 Uhr, Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, 80538 München
Teilnahmegebühr: 25,00 Euro pro Person zzgl. 5 Euro Servicepauschale für Transport und Eintritt
Anreise öffentlich, Transfer zwischen den Kunst-Orten

Anmeldung bis 18. Oktober 2016 über FILOMELE oder unter 089 / 800 32557 erforderlich!



Eine Kooperation der Sammlung Goetz, FILOMELE und ga munich – Architekturführungen in München
Medienpartner: muenchenarchitektur.com