© Doug Aitken
Museum Folkwang, Essen

12 Monate/12 Filme. Erkundungen im Raum

Auf eine Reise durch Zeit und Raum nimmt uns die Kooperationsausstellung der Sammlung Goetz mit dem Museum Folkwang. Innerhalb eines Jahres werden im Filmraum des Museums im monatlichen Wechsel 12 Videos und Filme von wichtigen zeitgenössischen Künstler*innen aus der Sammlung Goetz präsentiert.

Mit Doug Aitken, Francis Alÿs, Ed Atkins, Hans Op de Beeck, Stan Douglas, Teresa Hubbard/Alexander Birchler, Jesper Just, William Kentridge, Mark Leckey, Sarah Morris, Nira Pereg und Liang Zhao.

Die Vorstellungen vom Raum sind so vielgestaltig wie der Begriff selbst. Den zwölf Künstler*innen, die in der Ausstellung im Museum Folkwang versammelt sind, geht es jedoch nicht darum, den realen Raum zu definieren. In ihren Videos und Filmen hinterfragen sie vielmehr die Funktion von Räumen, loten ihre Grenzen aus, überschreiten sie und schaffen neue Räume, die sich jenseits der klassischen Raum-Zeit-Vorstellung befinden.

Ausgangspunkt ist oft der urbane Raum, wie bei Nira Pereg, Sarah Morris und Francis Alÿs, der aber zum Sinnbild für soziale und gesellschaftspolitische Konflikte wird. Hans Op de Beeck erweckt in einer bühnenhaften Inszenierung gebaute Räume im Modell für kurze Zeit zum Leben. Den Einfluss medialer Bilder auf unsere Vorstellung von Raum untersucht Ed Atkins in Paris Green.
Bei Jesper Just fließen Traum, Wirklichkeit und Erinnerung zusammen und schaffen einen fiktiven Ort, der die komplexen inneren Befindlichkeiten seiner Protagonistin spiegelt. Die Ausstellung 12 Monate /12 Filme – Erkundungen im Raum im Museum Folkwang ist als Reise konzipiert, die an besondere Orte und Räume jenseits der traditionellen Raumvorstellungen führt.

Kuratiert von Cornelia Gockel, Mario-Andreas von Lüttichau und Marcel Schumacher

Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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