Doppelbelichtetes Dia, das zwei übereinander gelegte Fotografien von Blumen zeigt. Die eine Belichtung zeigt drei geöffnete, rote Lilienblüten, während die andere rosa Hibiskus Blüten zeigt. Peter Fischli/David Weiss, Sammlung Goetz München
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Bilder in der Zeit

Ruhe und Bewegung, malerischer Gestus und formale Abstraktion – die neue Ausstellung im Haus der Kunst präsentiert 13 Werke der Medienkunst aus der Sammlung Goetz, die sich in filmischen Bildern mit der Malerei auseinandersetzen.

Mit Yael Bartana, Peter Fischli & David Weiss, Gary Hill, Cyrill Lachauer, Seth Price, Florian Pumhösl, Robin Rhode, Anri Sala, Markus Selg, Kathrin Sonntag, Sam Taylor-Wood und Liang Zhao.

Der sechste Teil der Kooperation zwischen Haus der Kunst und Sammlung Goetz ist der Verbindung zwischen Bild und Bewegtbild gewidmet. Die ausgewählten Arbeiten haben Referenzen zur Malerei – insbesondere zur Abstraktion, zum Stillleben oder zum Tableau vivant. Das Spektrum der Bezüge reicht von der Übertragung von formalen und stilistischen Mitteln der Malerei in die Medien Video, Film, digitale Animation und Dia-Projektion bis zur konzeptuellen Analyse von Malerei im Film, wie z.B. bei Seth Price.

Kuratiert von Patrizia Dander

Vorschau

Ilinca Fechete. Memory magnified by memory of course

| AkademieGalerie

„Ich stelle mir eine Situation vor, in der mehrere Menschen zusammenstehen und ich eine von ihnen bin. Nacheinander wird jeweils eine Person verdeckt einem elektrischen Reiz ausgesetzt. Da die technische Verbindung für niemanden erkennbar ist, bleibt mir nur, die Gesichtsausdrücke und Reaktionen der anderen zu beobachten, um die betroffene Person zu erkennen“, erklärt die Künstlerin Ilinca Fechete. Ihre neue Arbeit, die durch den Medienkunstpreis 2026 der Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz in Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz und der Akademie der Bildenden Künste München ermöglicht wurde, ist ein Ultraschall-Soundsystem und ein visuelles Programm für einen Film.

Jeff Wall

| Sammlung Goetz /Schaufenster

Der kanadische Künstler Jeff Wall gehört zu den einflussreichsten Fotografen unserer Zeit. In seinen aufwändig inszenierten Bildkompositionen verbindet er das Narrativ des Kinos mit der Malerei. Bekannt wurde er durch seine großformatigen Leuchtkastenbilder, die formal eher an die Welt der Werbung als an die der bildenden Kunst erinnern. Mit dieser Technik revolutionierte er das Medium Fotografie und verschaffte ihm einen gleichberechtigten Platz neben Malerei und Skulptur. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster präsentiert eine Auswahl seiner ikonischen Leuchtkastenbilder aus den 1990er Jahren.

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