© Aernout Mik
Centro Cultural Conde Duque, Madrid

fast forward. Avance rápido. Media Art de la Coleccíon Goetz

„Die grundsätzliche Infragestellung unserer sozialen Realität bis hin zum gezielten Tabubruch und die formale Untersuchung unserer Wahrnehmungswelt, das Ästhetische –das sind die beiden Bereiche der Kunst, die mich persönlich am meisten interessieren und meine Sammlung im Wesentlichen beherrschen.“ (Ingvild Goetz)

Mit Francis Alÿs, Emanuelle Antille, Kutlug Ataman, Andrea Bowers, Janet Cardiff/George Bures Miller, David Claerbout, Rineke Dijkstra, Tracey Emin, Peter Fischli/David Weiss, Rodney Graham, Pierre Huyghe, Mark Leckey, Metthew McCaslin, Bjørn Melhus, Aernout Mik, Tracey Moffatt, Saskia Olde Wolbers, Gabriel Orozco, Tony Oursler, Luca Pancrazzi, Paul Pfeiffer, Pipilotti Rist, Anri Sala, Sam Taylor-Wood und Diana Thater.

Ingvild Goetz hat sich als Privatsammlerin schon früh für das noch junge Medium Videokunst eingesetzt. Mit dieser Position nimmt sie eine Vorreiterrolle ein, da es sich bei der Videokunst um technisch komplexe Arbeiten handelt, die oftmals sehr aufwändig zu warten und installieren sind. Über die Jahre hinweg hat sie eine internationale Medienkunstsammlung aufgebaut, die zu den bedeutendsten weltweit gehört.

Die Ausstellung fast forward. Avance rápido entstand in Zusammenarbeit mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und der Sammlung Goetz in München und war im Jahr 2003/04 im ZKM in Karlsruhe zu sehen. Mit einer repräsentativen Auswahl von Videos, Videoinstallationen und Filmengabsie erstmals einen Überblick auf die Medienarbeiten der Sammlung Goetz. In reduzierter Form war die Ausstellung im Centro Cultural Conde Duque, Madrid, zu sehen. Der Schwerpunkt der gezeigten Werke konzentrierte sich auf aktuelle Produktionen der neunziger Jahre bis heute.

Fast forward. Avance rápido. Media Art de la Colección Goetz

128 Seiten, 533 Abb., Softcover
Spanisch
2005, Centro Cultural Conde Duque, Madrid
ISBN 84-96102-11-4

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Vorschau

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

| Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

| Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

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