Auf diesem Production Still ist eine Art Satyr mit rotem Haar und weißem Anzug zu erkennen. Er steht vor einem Tartanstoff in blau.
Filmmuseum München

Matthew Barney. CREMASTER 5, CREMASTER 4

Der fünfteilige CREMASTER-Zyklus ist Matthew Barneys filmisches Meisterwerk. Der amerikanische Künstler setzt sich darin mit den biologischen und psychologischen Prozessen der Formwerdung auseinander. Das Filmmuseum präsentiert aus dem nicht chronologisch produzierten Zyklus CREMASTER 5 (1997) und CREMASTER 4 (1994/95).

CREMASTER 4, 1994/95, 42‘ 

Schauplatz von CREMASTER 4 ist die mythenumwobene Isle of Man, eine Insel in der Irischen See, auf der jedes Jahr das berühmte Motorradrennen ‚Tourist Trophy’ (TT) stattfindet. Barney nimmt das Geschehen zum Anlass, um die Insel von zwei Motorradteams in entgegengesetzter Richtung umrunden zu lassen.

CREMASTER 5, 1997, 54‘ 30‘‘

Den letzten und abschließenden Teil des Zyklus schildert Matthew Barney als tragische Liebesoper vor der romantischen Kulisse Budapests. Hauptdarsteller in dem Epos sind die Königin der Ketten und der Magier und Entfesselungskünstler Harry Houdini.

Einführung: Rainald Schumacher

Vorschau

Cindy Sherman

| Sammlung Goetz /Schaufenster

Die Inszenierung weiblicher Rollenbilder in fotografischen Selbstporträts ist das zentrale Thema im Werk der amerikanischen Künstlerin Cindy Sherman. Dabei bezieht sie sich auf Stereotypen des kollektiven Bildgedächtnisses in einer medial geprägten Welt. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster konzentriert sich auf die Werke ihrer zwischen 1983 und 1984 entstandenen Fashion-Serie. Durch Shermans Leidenschaft für Kostümierung und Maskerade bietet die Welt der Mode ein weites Feld für ihre künstlerische Auseinandersetzung.

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