© Nathalie Djurberg/VG BILD-KUNST, Bonn, photo: Thomas Dashuber
Sammlung Goetz BASE 103

Nathalie Djurberg

Erotische Verlockung und grausame Gewalt treffen in den Videos und Installationen von Nathalie Djurberg aufeinander. Mit ihren Knetfiguren inszeniert sie alptraumartige Geschichten. Die Sammlung Goetz lädt im Base 103 zu einer Begegnung mit dem Werk der schwedischen Künstlerin ein.

Bekannt wurde Nathalie Djurberg durch ihre Stop-Motion Filme, die sie seit 2003 mit Puppen aus Plastilin, Textil und Kunsthaar realisiert. Die farbenfrohen, kindlich wirkenden Figuren stehen in einem harten Gegensatz zu den brutalen Inhalten, die Sadismus, Sexualität und Missbrauch thematisieren. Die Künstlerin ist sowohl Regisseurin, Drehbuchautorin und Ausstatterin ihrer Filme. Den Soundtrack komponiert ihr Partner Hans Berg.

Ingvild Goetz hat sich bereits schon früh für das Werk der Künstlerin interessiert. So besitzt die Sammlung heute neben ihren Filmen auch die Installation The Experiment, für die Djurberg auf der Biennale in Venedig 2009 mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet wurde. Bei der Arbeit handelt es sich um einen surreal anmutenden Garten mit wundersamen, künstlichen Pflanzen in Verbindung mit drei Videos. Die Multi-Media-Installation The Experiment wird, begleitet von einem Filmprogramm, parallel zur Einzelausstellung mit Cindy Sherman im Base 103 präsentiert.

Kuratiert von Karsten Löckemann und Susanne Touw

Vorschau

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

| Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

| Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

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