© Olaf Breuning
Seedamm Kulturzentrum Päffikon, Stiftung Charles und Agnes Vögele

Realit;-)t. 30 Videoarbeiten aus der Sammlung Goetz in München. Von Olaf Breuning bis Sam Taylor-Wood

Was ist Realität? Was ist Fiktion? In einer Zeit, in der die Wahrnehmung der Welt größtenteils über mediale Bilder vermittelt wird, scheinen die Grenzen zu verschwimmen. Die Ausstellung versammelte 30 Videoarbeiten einer jüngeren Künstlergeneration, die sich diesen Fragen stellen.

Mit Doug Aitken, Francis Alÿs, Assume Vivid Astro Focus, Kutlug Ataman, Andrea Bowers, Olaf Breuning, Janet Cardiff/George Bures Miller, David Claerbout, Rineke Dijkstra, Tracey Emin, Peter Fischli/David Weiss, Mona Hatoum, Mathilde ter Heijne, Jonathan Horowitz, William Kentridge, Rachel Khedoori, Mark Leckey, Christian Marclay, Bjørn Melhus, Pipilotti Rist, Anri Sala, Beat Streuli, Sam Taylor-Wood, Rosemarie Trockel und Karen Yasinsky.

Elektronische Medien prägen die Jugendkultur und das Freizeitverhalten einer neuen Generation. Vor diesem Hintergrund entwickeln gerade junge Künstler*innenein großes Interesse, sich in ihren Medienarbeiten mit den Riten, Problemen und Identitätsfragen Jugendlicher zu beschäftigen. Für die Sammlerin Ingvild Goetz ist das Medium Video wie kein anderes geeignet, unsere Welt mit ihren sozialen, politischen und künstlerischen Facetten zu spiegeln. Werden wir die Realität bald nur noch über medial vermittelte Bilder wahrnehmen? „Kein Grund zur Besorgnis“, meinen die Kurator*innen der Ausstellung. Mit einem Augenzwinkern haben sie deshalb das 'ä' im Titel der Ausstellung zum Emoticon der Realit;-)t verwandelt.

Vorschau

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Verschoben - Daten werden bekannt gegeben!

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

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