© Chris Ofili
Sammlung Goetz

The Mystery of Painting

Malerei zeichnet sich heute durch eine stilistische Vielfalt, visuelle Freude und eine eigene bildimmanente Logik aus. Für die Gruppenausstellung The Mystery of Painting hat die Sammlung Goetz zehn malerische Positionen aus ihrem Sammlungsbestand ausgewählt.

Mit Ellen Gallagher, Toba Khedoori, Karen Kilimnik, Udomsak Krisanamis, Sarah Morris, Chris Ofili, Laura Owens, Lari Pittman, Neo Rauch und Matthew Ritchie.

Die Malerei ist in der Vergangenheit schon oft tot gesagt worden. Trotzdem hat sie sich über die Jahrhunderte wie kaum ein anderes Medium ihre Vitalität und Vielfalt bewahrt. Die zehn Künstler*innen in der Gruppenausstellung The Mystery of Painting verbindet nicht ein gemeinsamer Stil, sondern eine gemeinsame Haltung zur Malerei. „Gemeinsam ist ihnen, dass sie kein Bild von der Welt malen, sondern über die Welt“, erklärt Ingvild Goetz. Souverän überschreiten die Künstler die traditionellen Kategorien von ‚gegenständlich’ und ‚abstrakt’, suchen Anknüpfungspunkte in der Popkultur und Volkskunst und scheuen auch nicht die Nähe zum Dekorativen oder zum Kitsch. Die meisten gehören einer jüngeren Künstlergeneration an. Ihre Werke entstanden in den späten 1990er Jahren. Viele von ihnen sind nun erstmals in Deutschland zu sehen.

The Mystery of Painting

192 Seiten, 91 Abb., Hardcover
Deutsch/Englisch
2001, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 3-9805267-9-8
€ 15,00

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Vorschau

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

| Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

| Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

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