© Tracey Emin/VG BILD-KUNST, Bonn
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Why I Never Became a Dancer

Why I Never Became a Dancer ist die zweite Ausstellung der Kooperation Sammlung Goetz im Haus der Kunst und präsentiert 15 Videoarbeiten internationaler Künstler*innen, die sich mit dem Thema Jugend auseinander setzen: Sie untersuchen soziale Verhaltensmuster von Jugendlichen auf gesellschaftlicher und privater Ebene. Dabei steht nicht nur die heutige Generation im Fokus, sondern auch die Jugendkultur der vergangenen 30 Jahre.

Mit Doug Aitken, Andrea Bowers, Martin Brand, Cao Fei, Rineke Dijkstra, Tracey Emin, Nina Könnemann, Mark Leckey, Paul Pfeiffer, Beat Streuli, Ryan Trecartin, Rosemarie Trockel, Gillian Wearing und Tobias Zielony.

„Jede Generation hat ihre eigene Kultfigur, ihre eigene Sprache, ihre eigene Musik und ihre eigene Mode und Ausdrucksweise. Bis sie sich gefunden hat, wird alles ausprobiert: von einem bestimmten Lebensstil über Drogen bis hin zur virtuellen Welt des Internets. Das möchte ich hier gerne zum Ausdruck bringen." (Ingvild Goetz)
Tracey Emin nimmt die Betrachter*in in ihrer titelgebenden Arbeit Why I Never Became a Dancer mit in ihre Jugend in Margate, England, und zu ihren Träumen, aus dieser kleinen Stadt wegzukommen. Vor der Filmkamera von Rineke Dijkstras The Buzzclub, Liverpool, UK/ Myteryworld, Zaandam, NL wiederholen Jugendliche in leeren Nebenräumen von Diskotheken Handlungen, die sie eben noch in der Masse ausführten. Die Künstlerin zeigt der Betrachter*in so eine isolierte Modellsituation. Doug Aitken führt uns bei i am in you mit assoziativen Filmsequenzen die Lebenswelt eines kleinen Mädchens vor Augen.
 

Why I Never Became a Dancer.
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

124 Seiten, 458 Abb., Softcover
Deutsch/Englisch
2011, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
ISBN 978-3-7757-3154-6
€ 10,00

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Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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