© Zilla Leutenegger
Weserburg | Museum für moderne Kunst, Bremen

Zilla Leutenegger: More than this

Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger verbindet Wandmalerei, Zeichnungen, Objekte und Videoprojektionen zu raumgreifenden Installationen und Lichtbildern. Die Arbeiten überraschen durch ihre spielerische Leichtigkeit. Die Ausstellung in Bremen präsentierte Installationen und Zeichnungen aus einem größeren Werkkomplex der Sammlung Goetz, ergänzt um neuere Arbeiten, die erstmals in Deutschland zu sehen sind.

Wenige, schwungvoll, aber prägnant gesetzte Striche reichen aus, damit sich Zilla Leutenegger ihre eigene Welt erschafft. In skizzenhaft angedeuteten Räumen begegnet uns immer wieder das Alter Ego der Künstlerin: die Kunstfigur Zilla. Sie ist die alleinige Protagonistin, mit der sie unterschiedliche Rollenmuster und Identitäten erprobt. Kindheitsträume und Fantastisches finden hier ebenso ihren Raum wie ganz alltägliche Situationen: Zilla, die Klavier spielt, Zilla, die arbeitet, Zilla, die ein Buch liest. Viele der Arbeiten zeugen von Ironie und einem hintergründigem Bilderwitz. Andere sind von einer dichten, fast melancholischen Atmosphäre bestimmt. Sie erscheinen wie Momentaufnahmen, ohne Handlung oder Dramaturgie, ein ruhiger, intensivierter Blick auf den Alltag des Lebens, Stillleben in einem ruhigen Ablauf mit allen Möglichkeiten, voller Überraschungen und Enttäuschungen.

Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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