Installationsansicht, auf der ein schwarz gepolsterter Sessel mit einem gepolstertem Fußhocker zu sehen ist, eine Stehlampe spendet Licht im sonst abgedunkelten Raum. Rechts davor befindet sich ein gezeichnetes Regal, mit den darin befindlichen Büchern, Ordnern und Gefäßen. Hinter dem Sessel an der Wand ist ein Schatten desselbigen und der Stehleuchte auszumachen, außerdem scheint eine Person auf Sessel und Fußhocker zu liegen. Zilla Leutenegger, Sammlung Goetz München
ZKMax, München

Zilla Leutenegger: Münchner Wohnung

Parallel zur Ausstellung Imagination Becomes Reality: Conclusion im ZKM in Karlsruhe zeigte das ZKMax in München aus der sich über mehrere Räume erstreckenden Arbeit Münchener Wohnung von Zilla Leutenegger die Räume Kitchen und Living Room.

Zilla Leutenegger kombiniert in ihren Werken Zeichnung, Fotografie, Malerei, Sound und digital bearbeitete, bewegte Bilder. Die eigene Person der Künstlerin spielt jeweils eine wichtige Rolle. Zwischen Stillleben, Wandmalerei, Rauminstallation und Videoinstallation erzeugen die Werken einen eigenen Wahrnehmungsraum. Sie übertragen die Illusion des zweidimensionalen Bildraums von Fotografie, Malerei und Film in eine konkrete erfahrbare dritte Dimension und sind ein ausgezeichnetes Beispiel für den erweiterten Malereibegriff im Sinne der exemplarischen Darstellung unserer Wirklichkeit, die ein Grundthema des fünfteiligen Ausstellungszyklus Imagination Becomes Reality darstellt.

 

Vorschau

Cindy Sherman

| Sammlung Goetz /Schaufenster

Die Inszenierung weiblicher Rollenbilder in fotografischen Selbstporträts ist das zentrale Thema im Werk der amerikanischen Künstlerin Cindy Sherman. Dabei bezieht sie sich auf Stereotypen des kollektiven Bildgedächtnisses in einer medial geprägten Welt. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster konzentriert sich auf die Werke ihrer zwischen 1983 und 1984 entstandenen Fashion-Serie. Durch Shermans Leidenschaft für Kostümierung und Maskerade bietet die Welt der Mode ein weites Feld für ihre künstlerische Auseinandersetzung.

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