© Mario Merz/VG BILD-KUNST, Bonn, photo: Martin P. Bühler

Arte Povera. Arbeiten und Dokumente aus der Sammlung Goetz 1958 bis heute

| Teil 1, Sammlung Goetz

| Teil 2, Sammlung Goetz

Werke der Arte Povera bildeten den Auftakt der intensiven Sammlungstätigkeit von Ingvild Goetz und sind einer der Schwerpunkte der Sammlung. Die Ausstellung Arte Povera. Arbeiten und Dokumente aus der Sammlung Goetz 1958 bis heute zeigt, welche Aktualität und Bedeutung die Werke für die Gegenwart haben.

Mit Giovanni Anselmo, Alighiero Boetti, Pier Paolo Calzolari, Luciano Fabro, Jannis Kounellis, Mario Merz, Giulio Paolini, Pino Pascali, Giuseppe Penone, Michelangelo Pistoletto, Emilio Prini und Gilberto Zorio.

Ende der 1960er Jahre begannen in Turin, Mailand und Rom junge italienische Künstler mit kunstfremden, vergänglichen und ärmlichen Materialien zu arbeiten. Der Begriff ‚Arte Povera’ geht auf den Kunstkritiker Germano Celant zurück, der diese Künstler 1967 in Genua in einer Gruppenausstellung unter dem Titel Arte Povera e IM Spazio vereinte. Die Sammlung Goetz besitzt eine der bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen dieser Kunstbewegung. Sie umfasst Arbeiten aus der Frühzeit, typische Werke- und Werkgruppen, zentrale Schlüsselwerke, sowie ein Archiv mit Fotografien und Dokumenten der Aktionen und Ausstellungen.

Als Galeristin hat Ingvild Goetz Künstler der Arte Povera bereits Mitte der 1970er Jahre ausgestellt. „Mir gefiel die unkonventionelle Art dieser Künstler, ihre Kunst zu vermitteln. Außerdem waren sie ein europäischer Zeitgeist-Spiegel“, erklärt sie ihr Interesse an der Kunstrichtung. „Es gab schon vorher die Loslösung vom Tafelbild. Aber der richtige Bruch geschah mit der Arte Povera“.

Die zweiteilige Ausstellung Arte Povera im Ausstellungsgebäude der Sammlung Goetz ist das große Finale einer internationalen Tournee, die ihren Anfang 1997 im Neuen Museum Weserburg in Bremen nahm.

 

Teil 1: Arbeiten von 1958 bis 1972 | 23. Juli –18. Dezember 1999

Teil 2: Arbeiten von 1973 bis heute | 24. Januar – 20. Mai 2000
 

Vorherige Stationen:

Neues Museum Weserburg, Bremen
22. Juni – 7. September 1997

Kunsthalle Nürnberg, Nürnberg
2. Oktober – 7. Dezember 1997

Kölnischer Kunstverein, Köln
14. Februar – 26. April 1998

Museum für moderne Kunst Stiftung Ludwig, Wien
19. Juni – 30.August1998

Göteborgs Konsthall, Göteborg
19. September – 31. Oktober 1998

Arte Povera. Arbeiten und Dokumente aus der Sammlung Goetz 1958 bis heute

246 Seiten, 256 Abb., Hardcover
Deutsch
1997, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 3-9805267-2-0
€ 24,60

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Vorschau

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

| Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

| Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

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