© Mark Leckey
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe

fast forward. Media Art Sammlung Goetz

Die Ausstellung im ZKM in Karlsruhe zeigt erstmals in einer umfassenden Auswahl Medienarbeiten aus dem Bestand der Sammlung Goetz, einer der weltweit größten Film-und Videosammlungen.

Mit Eija-Liisa Ahtila, Doug Aitken, Chantal Akerman, Francis Alÿs, Emmanuelle Antille, Kutlug Ataman, Matthew Barney, Andrea Bowers, Janet Cardiff/George Bures Miller, David Claerbout, Tacita Dean, Rineke Dijkstra, Stan Douglas, Tracey Emin, Peter Fischli/David Weiss, Douglas Gordon, Rodney Graham, Mona Hatoum, Teresa Hubbard/Alexander Birchler, Pierre Huyghe, Rachel Khedoori, Annika Larsson, Mark Leckey, Sharon Lockhart, Matthew McCaslin, Steve McQueen, Bjørn Melhus, Aernout Mik, Tracey Moffatt, Sarah Morris, Matthias Müller, Saskia Olde Wolbers, Gabriel Orozco, Ulrike Ottinger, Tony Oursler, Luca Pancrazzi, Paul Pfeiffer, Jeroen de Rijlke/Willem de Rooij, Pipilotti Rist, Liisa Roberts, Anri Sala, Ann-Sofi Sidén, Santiago Sierra, Beat Streuli, Sam Taylor-Wood, Diana Thater, Wolfgang Tillmans, Rosemarie Trockel, Gillian Wearing, T. J. Wilcox und Christopher Williams.

Bilder der Medien haben durch die neuen Technologien Eingang in nahezu alle Lebensbereiche gefunden. Die Fülle an Informationen kann dadurch oft nur noch selektiv, wie im Schnelldurchlauf wahrgenommen werden. In unserer beschleunigten Zeit wurde Video zum Ausdruckmittel einer jungen Künstlergeneration. Die Ausstellung fast forward mit Werken aus der Sammlung Goetz zeigt mehr als 60 Film-, Video- und Dia-Installationen sowie 18 Filme in einem abendlichen Filmprogramm.

Ingvild Goetz hat sich als Sammlerin schon früh für film-und videobasierte Arbeiten interessiert und über die Jahre hinweg eine internationale Medienkunstsammlung aufgebaut, die vom Umfang und ihrer Bedeutung heute zu den weltweit führend gehört. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Werken aus den1990er Jahren bis zur Gegenwart. Das Gemeinschaftsprojekt der Sammlung Goetz und dem ZKM gibt erstmals einen umfangreichen Einblick in die Medienkunstsammlung und einen Überblick auf die Entwicklung einer jüngeren Künstlergeneration.

fast forward. Media Art Sammlung Goetz

532 Seiten, 2200 Abb., Hardcover
Deutsch/Englisch
2004, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
1. Auflage: 2003, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 3-9808063-9-1

2. Auflage: 2006, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
ISBN 978-3-7757-1865-3

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Vorschau

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

| Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

| Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

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