© Wilhelm Sasnal, photo: Wilfried Petzi
Sammlung Goetz

Imagination Becomes Reality. Part V: Fantasy and Fiction

„Der letzte Teil unseres Ausstellungszyklus Imagination Becomes Reality. Part V: Fantasy and Fiction befasst sich mit einer Gruppe von Künstler*innen, die in ihren Arbeiten für die Fantasie und das Vorstellungsvermögen der Betrachtenden besonders viel Raum lassen.“ (Ingvild Goetz)

Mit James Casebere, Barnaby Hosking, Zilla Leutenegger, Magnus Plessen, Wilhelm Sasnal, Dana Schutz, Laurie Simmons und Matthias Weischer.

Fantasy and Fiction, der letzte Teil der fünfteiligen Ausstellungsserie, zeigte Werke deren Ursprung häufig in realen Situationen, Fakten oder konkreten Bildvorlagen liegt. Der künstlerische Prozess transformiert die Faktizität des Geschehenen in eine eigenständige Bildwelt offen für die Imagination der Betrachtenden. Die Realität öffnet sich wieder für den unbefangenen Blick, kann eine neue Deutung und Interpretation erfahren. Die Bildwelt der Kunst lässt sie erscheinen als das, was sie immer ist, eine Fiktion, sowohl gedankliche Konstruktion als auch genetisch bedingte Strukturierung, in der wir meinen, uns auszukennen. In der künstlerischen Neuerzeugung changiert die Wirklichkeit zwischen Faktizität und Fiktion. Die Welt, wie wir sie wahrnehmen, ist zum großen Teil ein Produkt unserer Vorstellung. Wie bereits in den vier ersten Teilen des Zyklus, handeltees sich bei den gezeigten Werken nicht um Malerei im engeren Sinn, sondern ebenso um Fotografien, Zeichnungen, Objekte und Videos. Arbeiten, die insgesamt auf vielfältige Weise Bildmethoden der Malerei reflektieren, adaptieren und im Gegenzug die aktuelle Malerei in ihren Bilderzeugungen beeinflussen. Für alle Künstler*innen gilt gleichermaßen, was James Casebere in einem Interview formuliert: „Ich habe meine künstlerische Praxis gelegentlich ‚interdisziplinär‘ oder ‚multimedial‘ genannt, aber letztlich bezeichnen selbst diese Begriffe akademische, institutionelle Kategorien und haben nichts mit der Praxis des Kunstmachens zu tun“.

Imagination Becomes Reality
Part V. Fantasy and Fiction

216 Seiten, 90 Abb., Hardcover
Deutsch/Englisch
2006, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 978-39398940-2-5
€ 15,00

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Imagination Becomes Reality
(Sonderedition im Schuber)

Anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im ZKM | Museum für Neue Kunst in Karlsruhe ist eine limitierte Vorzugsausgabe im Schuber erschienen. Sie umfasst alle fünf Ausstellungskataloge des Zyklus Imagination Becomes Reality, wie sie in den Münchner Räumen der Sammlung Goetz gezeigt wurde, den sechsten Katalog zur Karlsruher Gesamtschau und eine eigens für diese Edition produzierte und signierte Grafik.

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Künstlereditionen

André Butzer

Ohne Titel
2006
Holzschnitt
23,5 x 16,5 cm
Limitierte Auflage von 77

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Thomas Helbig

Wilder
2006
Lithografie/Radierung
23,5 x 16,5 cm
Limitierte Auflage von 77

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Markus Selg

Die Expedition
2006
Digitaldruck
23,5 x 16,5 cm
Limitierte Auflage von 77

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Tal R

Inn
2006
Radierung
23,5 x 16,5 cm
Limitierte Auflage von 77

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Veron Urdarianu

Die Rückkehr des Verlangens
2006
Lithografie
23,5 x 16,5 cm
Limitierte Auflage von 77

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Vorschau

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

| Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

| Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

Weitere Ausstellungen

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