© Ulrike Ottinger
Kunsthalle München

INSZENIERT! Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst

Oper, Schauspiel und Ballett haben schon immer eine besondere Faszination auf die bildenden Künstler ausgeübt. Sie ließen sich inspirieren durch prunkvolle Theaterarchitektur, opulente Bühnenbilder, fantastische Kostüme und mitreißende Aufführungen. Die Ausstellung in der Kunsthalle München zeigt mit nahezu 90 Werken aus der Sammlung Goetz, wie sich das Wechselspiel zwischen Kunst und Bühne in der Gegenwart fortgesetzt hat.

"All the world‘s a stage“ ist ein berühmtes Zitat des englischen Dichters William Shakespeare aus der Komödie As you like it. Darin geht es in einem Reigen um die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Das Zitat wird gern herangezogen, wenn es um den Einfluss des Theaters auf andere Bereiche des Lebens geht. Die Welt als Bühne präsentiert auch die großangelegte Ausstellung in der Kunsthalle München in Kooperation mit der Sammlung Goetz. Sie versammelt circa 20 Künstler*innen, die in ihren Werken Methoden der Bühne und des Theaters aufgreifen. Zu sehen ist die gesamte Bandbreite des künstlerischen Schaffens von der Malerei, über die Skulptur und Fotografie, bis hin zu Videofilmen und raumgreifenden Multimedia-Installationen.

Eine ähnliche Perspektive auf die Werke der Sammlung Goetz wagte bereits die Ausstellung All the world’s a stage, in der Fundación Banco Santander. Mit der Werkauswahl in der Kunsthalle München wird dieser Gedanke weiterfortgeführt und vertieft.

Kuratiert von Karsten Löckemann

INSZENIERT!
Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst

160 Seiten, 83 Abb., Softcover
Deutsch
2016, Kunsthalle der Hypokulturstiftung, München; Hirmer Verlag, Berlin
ISBN 978-3-7774-2708-9
€ 19,00

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Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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