© Matthew Barney
Filmmuseum München

Matthew Barney. CREMASTER 2

Im Jahre 1999 wurde CREMASTER 2, Matthew Barneys dritter Film des nicht chronologisch produzierten monumentalen, fünfteiligen CREMASTER-Zyklus fertiggestellt, in Minneapolis uraufgeführt und wenig später von der Sammlung Goetz erworben. Das Filmmuseum präsentiert diese Neuerwerbung in einer Kooperationsveranstaltung mit der Sammlung Goetz.

CREMASTER 2, 1999, 79‘ min

Der Film CREMASTER 2 erzählt die Lebensgeschichte des in den 1970er Jahren in Utah hingerichteten Mörders Gary Gilmore. Er hatte in Orem einen mormonischen Tankstellenbesitzer getötet. Gilmores Kindheit war geprägt von Missbrauch und Gewalt. Nach seiner Verhaftung lehnte er jede Verteidigung ab und forderte über seine Anwälte die Todesstrafe. Barney, der die Geschichte mythologisch auflädt und in die Columbia Icefields in Kanada und die Bonneville Salt Flats in Utah verlagert, inszeniert die Hinrichtung des verurteilten Mörders als ein Rodeo.

Einführung: Rainald Schumacher

Vorschau

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

| Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

| Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

Weitere Ausstellungen

zum Ausstellungsarchiv

Um für Sie unsere Website zu optimieren, nutzen wir Cookies. Mit der weiteren Nutzung stimmen Sie der Verwendung zu. Einverstanden!

mehr erfahren