© Wolfgang Tillmans
Pinakothek der Moderne | Saal 8

STILL LIFE. Fotografien aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde im Dialog mit Werken aus der Sammlung Goetz

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Mit der Präsentation von Fotografien zum Thema Stillleben aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde und der Sammlung Goetz wird der Dialog zwischen den Sammlungsbeständen, wie er bereits mit der Ausstellung Au rendez-vous des amis geführt wird, in der Pinakothek der Moderne weiter fortgesetzt.

Mit Florence Henri, Albert Renger-Patzsch und Wolfgang Tillmans.

Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie, das im 20. Jahrhundert in der Ästhetik und Rezeption einen enormen Wandel erfahren hat. Beide Bestände wurden von privaten Sammler*innen aufgebaut und spiegeln spezielle Interessen. In der Stiftung Ann und Jürgen Wilde liegt der Schwerpunkt auf Künstler*innen der fotografischen Avantgarde aus den 1920er und 1930er Jahren, während die Sammlung Goetz in der zeitgenössischen Kunst den Brückenschlag zu anderen künstlerischen Medien und Verfahren sucht. Für die Gegenüberstellung dieser reichen Bestände haben die Kurator*innen mit dem Stillleben ein Genre ausgewählt, das in der Malerei seine Wurzeln hat und in fotografischen Bildern bis heute eine wesentliche Rolle spielt.

Kuratiert von Simone Förster und Karsten Löckemann

 

Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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