© Yayoi Kusama
Sammlung Goetz Filmbox

Yayoi Kusama: Walking Piece, 1966 & Kusama’s Self Obliteration, 1967

Das Markenzeichen von Yayoi Kusama sind die ‚Polka Dots’, farbige Punkte, die sie auf Leinwänden, Objekten und im öffentlichen Raum hinterlässt. Ihre künstlerische Karriere startet sie als Performerin in New York. Die Sammlung Goetz zeigt in ihrer Filmbox zwei Arbeiten aus dem Frühwerk der japanischen Künstlerin.

In einem traditionellen Kimono in leuchtendem Pink und einem Blumen geschmückten Schirm begibt sich Yayoi Kusama auf Wanderschaft durch die Straßen New Yorks. Exotisch wie ein bunter Schmetterling erscheint sie im grauen Häusermeer. Ihren Spaziergang hat sie auf 25 farbigen Kleinbilddias in der Installation Walking Piece (1966) dokumentiert.

Kusama leidet seit ihrer frühesten Kindheit an einer psychischen Erkrankung. Sie zeigt sich in Halluzinationen, bei denen sie ihre gesamte Umwelt mit Punkten bedeckt sieht. Diese Erfahrungen verarbeitet sie künstlerisch in ihrem Werk.
In ihren Bodypaint-Aktionen der späten 1960er Jahre bemalt Kusama nackte Menschen mit Punkten. Ähnlich wie in ihren Halluzinationen will sie damit die Grenzen zwischen Kunst, Mensch und Umgebung auflösen. Ihre bekanntesten Happenings zeigt der Videofilm Kusama’s Self-Obliteration (1967).

Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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