© Mona Hatoum, photo: Thomas Dashuber
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Generations Part 2. Künstlerinnen im Dialog

Im zweiten Teil der Ausstellung Generations. Künstlerinnen im Dialog im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst stehen die Erkundung des Körpers, das Ausloten seiner Grenzen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität in bewegten Bildern im Zentrum.

Mit Geta Brătescu, Nathalie Djurberg, Tracey Emin, Aneta Grzeszykowska, Mona Hatoum, Sam Taylor-Johnson, Yayoi Kusama, Ulrike Ottinger, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach und Rosemarie Trockel.

Videotechnik wird bereits seit ihren Anfängen als künstlerisches Medium zur Selbstreflexion und Dokumentation von Performances eingesetzt. Gezeigt werden Fotografien, Filme und Installationen von Künstlerinnen aus den 1960er Jahren bis in die Gegenwart. Dabei reicht die Palette von der spielerisch-sinnlichen Erkundung intimer Körperregionen von Pipilotti Rist über die Dekonstruktion des weiblichen Körpers in den Stop-Motion-Filmen mit Knetfiguren von Nathalie Djurberg bis hin zur Dokumentation gesellschaftspolitischer Performances von Mona Hatoum, in denen die libanesische Künstlerin buchstäblich das Innere nach außen kehrt.

Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw

Generations Part 1

Generations Part 3

Generations

272 Seiten, 381 Abb., Hardcover
Deutsch/Englisch
2019, Hatje Cantz Verlag, Berlin
ISBN 978-3-7757-4480-5
€ 30,00

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Vorschau

© Felix Gonzalez-Torres

Felix Gonzalez-Torres, "Untitled", 1992

Ein Ausstellungsprojekt der Sammlung Goetz im öffentlichen Raum

Die Schwarz-Weiß-Fotografie "Untitled" (1992) von Felix Gonzalez-Torres, auf der sich geisterhaft der Schatten eines Menschen auf einem Vorhang abzeichnet, gehört zu der Serie der Billboards des Künstlers. Das Konzept des Werkes sieht vor, dass der Eigentümer das Werkmotiv als öffentliches Plakat produziert. Unabhängig davon wie oft es gedruckt wird, handelt es sich immer um ein Unikat. Die Sammlung Goetz präsentiert "Untitled" (1992) im Rahmen von Various Others auf fünf Plakatflächen im öffentlichen Raum und vor dem eigenen Ausstellungsgebäude.

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Au rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.
Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

© Cyrill Lachauer

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

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