© Nobuyoshi Araki, photo: Philipp Schönborn
Sammlung Goetz

Nobuyoshi Araki – Diane Arbus – Nan Goldin

„Eine Fotografie ist das Geheimnis eines Geheimnisses. Je mehr sie einem mitteilt, desto weniger weiß man.“ Diane Arbus

Mit der Ausstellung Nobuyoshi Araki – Diane Arbus – Nan Goldin führt die Sammlung Goetz drei Foto-Künstler*innen aus unterschiedlichen Generationen und Kulturkreisen zusammen. Ungeachtet gesellschaftlicher Tabus zeigen sie das Leben so, wie es eben ist. Trotz ihres schonungslosen Blicks behalten die Menschen in ihren Fotografien ihre Würde. Sie zeigen vielmehr intime, berührende Momente zwischenmenschlicher Beziehungen.

Die älteste dieser drei Künstler*innen ist die amerikanische Fotografin Diane Arbus. Bekannt wurde sie durch ihre Schwarz-Weiß-Porträts von Randfiguren der Gesellschaft, wie geistig Behinderte, Arme, Prostituierte und Transvestiten. Nobuyoshi Araki ist einer der bekanntesten japanischen Fotografen. Mit seinen Aktfotografien von Schulmädchen und kunstvoll verschnürten Modellen löste er eine Diskussion über die Grenze von Pornografie und Kunst aus. Die Amerikanerin Nan Goldin greift in ihren Fotografien Themen wie Gewalt, Sexualität und Tod auf. Mit der Kamera begleitet sie tagebuchartig Menschen aus ihrem Freundeskreis oft über viele Jahre hinweg.
 

Nobuyoshi Araki – Diane Arbus – Nan Goldin

132 Seiten, 134 Abb., Softcover
Deutsch/Englisch
1997, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 3-9805267-12

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Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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