© Cyrill Lachauer
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

aktuell geschlossen!

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten geschaffen.

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Montag, Mittwoch, Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr
Dienstag geschlossen
Donnerstag 10 Uhr bis 22 Uhr
Freier Erster Donnerstag bis 24 Uhr
Freitag, Samstag 10 Uhr bis 20 Uhr

Aufgrund der geltenden COVID-19-Beschränkungen ist ein Besuch nur nach vorangehender Terminbuchung und unter Angabe der Kontaktdaten möglich. Bitte beachten Sie die vor Ort geltenden Hygeneschutzmaßnahmen.

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München

In dieser Arbeit beschäftigt er sich mit der Idee von Land in den verschiedensten Ausformungen. Denn Land kann Heimat bedeuten und Wurzeln geben, es kann ein nährendes Stück Land sein, aber auch als Idee von Nation zu In-und Exklusion führen. Land kann man besitzen oder mit ihm leben, man kann es wegnehmen, zerstören und anderen den Zugangverwehren. So begegnen wir in Cockaigne – I am not sea, I am not land einem US-Amerikaner, der nach Berlin geflohen ist, um einer langjährigen Gefängnisstrafe zu entgehen, drei Diamantensuchern in Südafrika, einem queeren Parkarbeiter im Yosemite National Park oder dämonischen Ritualen der Raunächte in der Alpenregion. Lachauer bleibt dabei nicht der distanzierte Beobachter hinter der Kamera, sondern stellt, indem er gesellschaftspolitische Themen zu Geschlecht, Identität, sozialer Klasse und Nation aufgreift, auch seine eigene Position in Frage. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das 1567 entstandene Gemälde The land of Cockaigne von Peter Brueghel dem Älteren. Darin entwirft der Maler ein Schlaraffenland (engl. Cockaigne) als utopisch-ironischen Gegenentwurf zur alltäglichen Härte des bäuerlichen Lebens.

Im Mai 2019 reiste Cyrill Lachauer auf Güterzügen von Florida nach New Mexico. Auf dieser Reise schrieb er Texte, die zur Grundlage der Videoarbeit Sunken Cities, Floating Skies wurden, die in Zusammenarbeit mit Moritz Stumm entstand. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten arbeiteten die beiden Künstler im Studio und entwickelten eine 25-minütige Sampling-Komposition. Während der Film Sunken Cities, Floating Skies lediglich als limitierte Edition produziert wurde, bleibt die Audiospur frei zugänglich und steht auf Soundcloud zur Verfügung.

Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw

#sammlunggoetzHdK

Trailer zur Ausstellung

© Cyrill Lachauer

Open End

40 Seiten, 31 Abb., Softcover
Deutsch
2012, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 978-3939894-00-1
€ 6,00

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Klang und Stille. Synästhetische Aspekte von Film und Video.
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

112 Seiten, 114 Abb., Softcover
Deutsch/Englisch
2012, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
ISBN 978-3-7757-3288-8
€ 10,00

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Why I Never Became a Dancer.
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

124 Seiten, 458 Abb., Softcover
Deutsch/Englisch
2011, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
ISBN 978-3-7757-3154-6
€ 10,00

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Aschemünder.
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

117 Seiten, 297 Abb., Softcover
Deutsch/Englisch
2011, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
ISBN 978-3-7757-2974-1
€ 10,00

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fast forward. Media Art Sammlung Goetz

532 Seiten, 2200 Abb., Hardcover
Deutsch/Englisch
2004, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
1. Auflage: 2003, Kunstverlag Ingvild Goetz GmbH, Hamburg
ISBN 3-9808063-9-1

2. Auflage: 2006, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
ISBN 978-3-7757-1865-3

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fast forward 2. The Power of Motion Media Art Sammlung Goetz

320 Seiten, 782 Abb., Hardcover
Deutsch/Englisch
2010, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
ISBN 978-3-7757-2604-7
€ 25,00

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Vorschau

© Imi Knoebel/VG BILD Kunst, Bonn, photo: Thomas Dashuber

Imi Knoebel

Sammlung Goetz

Herbst/Winter 2021

Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel zu seinem 80. Geburtstag. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Collagen aus mehrfarbigem Papier, Objekten aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.

© Barbara Kasten

Barbara Kasten. Works

Sammlung Goetz BASE 103

Herbst/Winter 2021

Die US-amerikanische Künstlerin Barbara Kasten hat von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen. Im Zentrum stehen ihre abstrakt-geometrischen Farbfotografien aus den 1980er Jahren, die sich dem Wechselspiel von Licht und Schatten widmen und dabei neue Raumerfahrungen bieten. Die Sammlung Goetz, die über umfangreiche Werkbestände von Barbara Kasten verfügt, hat in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Europa konzipiert. Eine Auswahl der umfangreichen Retrospektive wird in den Räumen der Sammlung Goetz in München zu sehen sein.

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